Montag, 19. Juni 2017

"New York Times": Die Flüchtlinge werden immer näher an libyscher Küste eingesammelt

Immer wieder gibt es Vorwürfe, die privaten Hilfsorganisa-
tionen, die mit etlichen Schiffen im Mittelmeer unterwegs sind, um Flüchtlinge aufzunehmen, fungierten fast schon als Taxi-Unternehmen und würden damit den Exodus aus Afrika forcieren.
Ab und zu kommen auch Infos über wenig erfreuliche Begegnungen mit der libyschen Küstenwache ans Licht der Öffentlichkeit, wobei wie immer auch dabei eine gewisse "Fär-
bung" der Berichte
je nach eigenem politischen Standort des Schreibers mitspielt.
Und es gibt auch pro und contra immer wieder Diskussionen, ob es nicht gerade die intensive Tätigkeit dieser Organisationen ist, die immer mehr Afrikaner zu riskanten Fahrten mit kaum meerestauglichen Schlauchboo-
ten anspornt und dabei die Kassen der Schleuser füllt.
Manche wollen diese Hilfsorganisationen sogar dafür verantwortlich machen, dass so viele im Mittelmeer ertrinken, weil immer mehr Migran-
ten die Gefahr unterschätzen und sich darauf verlassen, dass sie schon bald jemand einsammeln wird.

Nun hat die "New York Times" mal in ein paar Grafiken nachgewiesen, dass die Helfer in den letzten Jahren tatsächlich immer näher an die libysche Küste heran fahren; es mag jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen.
Man lese ---> HIER und HIER und die NYT (englisch) !